Wiewowas?

Schon mal was von „Art Brut“ gehört?
Nein, das ist nicht die Couleur des Nachwuchses!

Tatsächlich ist es die Bezeichnung einer Kunstrichtung, die Werke betrifft, die vornehmlich von Autodidakten und nicht akademisch ausgebildeten Künstlern geschaffen wird / wurde.

„Art Brut“ ist französisch und bedeutet so viel wie „rohe Kunst“.
Details darüber im 300-bändigen Lexikon, das doch jeder im Wohnzimmerschrank stehen hat, in der lokalen Bücherei oder bei Wikipedia.

Als ich erst kürzlich über diese Information stolperte, fühlte ich eine Art Erleichterung, weil ich mich auf einmal im System wiedergefunden habe.
Bis dahin kam ich mir als formal unausgebildeter, intuitiv experimentierender, spielerisch austobender Autodidakt immer etwas „unkünstlerisch“ vor – der „Aussätzige“ ohne Abschluss, Vita, etc.

Pah!
Nix mehr.
Voll der rohe Künstler!
Jawoll!
😉

Da mir das Schaffen und meine Werke auch weiteren Menschen Freude macht, assoziierte ich schnell „frohe“ mit „rohe“.

Tadaaaa!
So wird aus „Art Brut“ = „Rohe Kunst“ in meinem Fall dann „FRohe Kunst“.
Quasi froh UND roh 😉
Steckt ja drin…

Na gut, und das mit dem „Labor für …“ klingt einfach cooler, oder? 😀

Langer Rede, wenig Sinn – ich werkel kreativ vor mich hin, mit was und worauf ich Bock habe.
Ambitioniertes Dilettieren, Spaß an der Kreativität, Spieltrieb und Neugierde sind am Werk.

Und hier findet sich nun ein Einblick in mein Tun.

Warum?

Weil ich Bock drauf hab und weil’s geht.

Aber zugegeben, ein „Sinn“ oder eine Art „Mission“ tut zusätzlich gut dabei.
Und mir geht auch der Platz aus, die ganzen Sachen bei mir unterzubringen oder gar würdig zu präsentieren.

Daher habe ich mir überlegt, munter weiter drauflos zu schaffen und einen großen Teil meines Outputs gemeinnützigen Organisationen, sympathischen Einrichtungen und Zeitgenossen, sowie Bedürftigen von Zeit zu Zeit und bei passender Gelegenheit zu schenken / spenden / stiften!

Ich hoffe, dass ich damit ein wenig Freude (bedenke: Frohe Kunst!) verbreiten und hier und da einen guten Zweck unterstützen kann.
Als Tombola-Preis beim Tag der offenen Tür, Sieger-Präsent beim Seifenkistenrennen, Weihnachtsgeschenk für alle Mitarbeiter des Monats, Dankeschön für Förderer, usw. kann ein hübsches Unikat doch durchaus gut ankommen.

Solltet ihr dieses Anliegen unterstützen wollen und/oder einen Verwendungszweck haben, kontaktiert mich bitte!

„Paten“, die die Materialkosten übernehmen, können die Werke dann auch gerne dem Zweck ihrer Wahl als Förderer zukommen lassen.
So haben viele was davon – voll die Win-Win-Win-Win-Win-Strategie, oder? 😉

Und je mehr Verbreitung meine Werke und die Idee kriegen, desto eher hört mal jemand davon, der in einer ähnlichen Situation wie ich lange ein bisschen Unterstützung und Zuspruch braucht, um sein kreatives Treiben fortzuführen und vielleicht mutig ins Licht der Öffentlichkeit zu bringen.

Kunst und kreatives Treiben darf meiner Meinung nach behandelt werden wie Singen im Auto oder unter der Dusche, Kicken auf dem Bolzplatz, Fingertrommeln auf der Tischplatte, Tanzen in der Küche, …

Es gibt doch immer einen 7-jährigen Asiaten, der es besser kann.
Aber was hab ich denn davon, wenn ich es dann lasse?
„Der Beste“ wird doch kaum jemand.
Sollen alle, die nicht die Besten sind, es lassen?
Dann werden sie auch definitiv niemals die Besten.

So, genug der Nachdenklichkeit.
Lieber machen!